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Die Stadt und
die ganze Region Kemer sind ein Urlaubsparadies mit zahlreichen Stränden, antiken Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten in die nahen Taurusberge. Hier findet jeder seinen idealen
Urlaub mit Bergen und Meer.
Das
Feriengebiet Kemer liegt südwestlich der Stadt Antalya im Süden der Türkei an einem schmalen
Küstenstreifen zwischen den Taurusgebirge und dem Mittelmeer. Neben der
Stadt Kemer umfasst es auch die Ferienorte Beldibi, Göynük, Kiris,
Camyuva und Tekirova. In der Provinz Antalya gibt es die Ferienregionen Kemer,
Belek, Side und Alanya sowie die Großstadt Antalya mit zahlreichen Hotels. Der
Flughafen Antalya wird seit Jahren ständig ausgebaut, um dem wachsenden
Verkehr gerecht zu werden. Von Deutschland aus fliegt man etwa drei Stunden
bis Antalya.
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Nahe
Umgebung
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Hotelplan
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Man kann Kemer auf verschiedenen
Wegen erreichen, die meisten Touristen kommen per Flugzeug nach Antalya
und dann mit dem Bus zu Ihrem Hotel. Vom Flughafen Antalya liegt Kemer etwa 50 km
entfernt - mit dem Bus dauert das je nach Verkehrslage und Anzahl der
Zwischenstopps 1-2 Stunden. Kemer hat aber auch einen Yachthafen
für diejenigen, die mit dem Boot kommen und natürlich kann man auch
mit dem eigenen Auto herfahren, wenn einem die lange Anreise nicht zu
beschwerlich ist. Wir haben das des Öfteren ohne jegliche Zwischenfälle
getan.
Wenn man nicht gerade mitten in der Nacht ankommt,
ist bereits die Busfahrt vom Flughafen nach Kemer ein Erlebnis, auf der einen Seite die hoch
aufragenden bewaldeten Berge, auf der anderen Seite der Blick auf das
Mittelmeer. Besonders beeindruckend ist der Blick in den Wintermonaten, wenn man
bei klarer Sicht von Kemer aus sogar noch die Bergketten hinter Antalya
sehen kann. In den Sommermonaten ist es meistens zu diesig, um Antalya
zu sehen.
In
der nahen Umgebung gehören Kiris (sprich Kirisch) und Aslanbucak
(Aßlanbudschak) heute als Stadtteile zur Stadt Kemer, Kuzdere
(Kußdere) ist noch ein selbständiges Dorf, Camyuva (Tscham-juwa) eine
eigene Stadt. Über Aslanbucak oder Kuzdere kann man in die Berge
gelangen. Schon nach wenigen Kilometern ändert sich die Landschaft
total, ein Fluss hat eine tiefe Schlucht in die Berge gegraben und die
alten Maultierpfade sind inzwischen zu recht akzeptablen Straßen
ausgebaut worden. Allerdings sorgen die Regenstürme im Winter immer wieder mal
für Bergrutsche und Arbeit für die Straßenbauer.
Die
Ebene von Kemer wurde durch das Delta dieses Flusses gebildet, der sich über
Jahrmillionen seinen Weg durch die Berge gegraben hat und dabei Felsen,
Steine und Geröll in Richtung Meer getragen hat. Der Hauptarm des
Flusses mündet heute zwischen Kiris und Camyuva ins Meer, ein Nebenarm
schlängelt sich durch die Stadt Kemer. Im Sommer trocknet der Fluss
vollständig aus, wer dann nur das steinige und leider oft auch dreckige Flussbett sieht, kann sich nicht vorstellen mit welcher Gewalt
nach den starken Regenfällen im Winter hier die Fluten entlang tosen. Bei
schweren Stürmen Ende Dezember 2003 fielen in 2 Tagen 250 Liter Regen
pro Quadratmeter, die Berghänge konnten diese Wassermengen nicht mehr
speichern und alles stürzte in Richtung Meer. Binnen Kürze war das
alte Flussbett randvoll, die Brücken nach Kuzdere wurden weggerissen
und der Fluss trat über die Ufer. Nur die feste Betonmauer an der
Kuzdere Schule, verhinderte, dass das ganze Dorf überflutet wurde.
Mehrere Häuser und Geschäfte, auch die Unterkunft der Lehrer, wurden
von den Wassermassen mit ins Meer gerissen. Inzwischen hat man das Flussbett verbreitert und die Ränder befestigt und hofft gegen kommende
Fluten besser gewappnet zu sein.
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