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Die Türkei ist ein sehr kinderfreundliches Land. Kinder sind
überall gern gesehen und dürfen (fast) alles. Besonders die
kleineren Club-Anlagen
sind sehr geeignet für den Urlaub mit Kindern. In den großen
Hotels gibt es häufig eigene Mini-Clubs, wo die Kinder
stundenweise betreut werden können. Die größeren gibt man bei
den Kinder-Animateuren ab. Hat man allerdings mehrere Kinder in
verschiedenen Altersgruppen, kann es ganz schön anstrengend
werden den Anhang jeweils wieder einzusammeln, den derzeitigen
Träger des Zimmerschlüssels zu finden und dergleichen mehr.
Die Anlagen sind halt oft sehr weitläufig.

Die
Strände von Kemer sind zum größten Teil nicht ideal für
kleinere Kinder. Im Kies können sie nicht buddeln und das Meer
wird schnell tief, schon nach wenigen Metern kann ein
Erwachsener nicht mehr stehen. Es gibt noch nicht einmal
Muscheln, die man sammeln könnte. Die Kraft der harmlos
aussehenden Wellen sollte auch niemals unterschätzt werden.

Damit
sind wir beim Thema Sicherheit:

Achten
Sie sehr genau auf die Sicherheit Ihrer Kinder. Sie müssen
stets mit fehlenden Sicherheitseinrichtungen rechnen. Das gilt
ganz besonders für Treppengeländer und Balkonbrüstungen. Hier
kann jederzeit ein Kind durchrutschen oder hinüberklettern. Am
Besten man lässt sich Zimmer zu ebener Erde geben. Auf den
blank polierten Marmorböden und Treppen kann man sehr leicht
ausrutschen. Es gibt überall scharfe Kanten und Ecken. Die höhenverstellbaren
Strandliegen brechen plötzlich zusammen und hacken Finger
unbarmherzig ab. Was einem in einigen Restaurants und Hotels als
Kinderhochstuhl angeboten wird, ist schlicht unbrauchbar. Sie
sind nicht kippsicher und nur für ganz leichte Kinder gedacht.
Dann lieber das eigene Kindersitzkissen aus dem Auto (auch für
den Flieger geeignet) mitschleppen. Autokindersitze sind nur
sehr selten in Gebrauch. Kinder werden im Auto häufig auf den
Vordersitzen transportiert. Da stehen sie dann entweder alleine,
um rausgucken zu können oder sitzen bei Mutter auf dem Schoß.
Gelegentlich hat auch der fahrende Vater den 4jährigen Sohn auf
dem Schoß, der dann lenken darf. Man sieht auch ganze Familien
auf dem Moped: Vater, Mutter und dazwischen noch 2-3 Kinder.

Auch
bei den Pool-Anlagen müssen Sie mit mehr oder weniger
versteckten Gefahren rechnen. Es steht mal der Deckel zum
Pumpenschacht offen, Gitter fehlen oder Kinder können vom
Babypool ohne Schwierigkeiten in den tiefen Pool klettern.
Behalten Sie Ihre Kinder im Auge.

Die
öffentlichen Spielplätze in Kemer (Schaukel, Rutsche und
Wippe) entsprechen nicht unbedingt unseren Vorstellungen. Kein
weicher Sand oder dichter Rasen, der Boden ist steinig oder ganz
aus Beton, wer hier fällt, schürft sich gleich die Haut ab. An
den wenigen Spielgeräten kann man sich klemmen, schneiden usw.,
ihre Standfestigkeit sollte vor Gebrauch geprüft werden.
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